Bauchspeck aus Südtirol – jedes Stück so individuell wie sein Ursprung
Der Bauchspeck im Ganzen von der Metzgerei Trockner wird in Kollmann bei Barbian im Südtiroler Eisacktal traditionell verarbeitet. Der Schweinebauch wird sorgfältig zugeschnitten, gewürzt, luftgetrocknet und schonend geräuchert. Das Ergebnis ist ein ursprüngliches Naturprodukt, das von Stück zu Stück ganz unterschiedlich ausfallen kann.
Doch was ist Bauchspeck eigentlich? Anders als Traditionsspeck aus der Schweinekeule stammt er aus der Bauchpartie des Schweins. Dort sind Fett und Fleisch in natürlich gewachsenen Schichten angelegt – und genau diese bilden die Grundlage für den späteren Speck.
Deshalb beginnt die Individualität bereits beim Tier: Ein kleinerer oder schlankerer Schweinebauch kann eine flachere und leichtere Speckseite ergeben, ein stärker ausgeprägter Bauch ein dickeres und schwereres Stück. Auch der Fett- und Fleischanteil ist nicht überall gleich verteilt. So können Seiten um etwa 3 kg ebenso vorkommen wie deutlich größere Stücke bis etwa 5 kg – entscheidend bleibt die jeweils angebotene Gewichtskategorie.
Auch Festigkeit und Konsistenz können deutlich variieren. Je nach Ausgangsstück und Reifeverlauf kann der Bauchspeck weicher und nachgiebiger oder kompakt bis sehr fest sein. Durch weiteres Nachtrocknen verliert er Feuchtigkeit und kann mit der Zeit zusätzlich fester werden.
Erst beim Anschneiden zeigt sich die tatsächliche Fett- und Fleischverteilung im Inneren, die sich selbst innerhalb einer Seite verändern kann. Eine gezielte Auswahl nach mager, fett, dick, dünn, weich, fest oder einer bestimmten Marmorierung ist daher nicht möglich.
Kurz gesagt: Es gibt nicht „den einen“ Bauchspeck. Form, Gewicht, Stärke, Fett- und Fleischanteil sowie Konsistenz werden vom Tier und der natürlichen Reifung geprägt. Gerade diese Unterschiede gehören zum ursprünglichen Charakter dieses traditionell hergestellten Lebensmittels.
Mit einem scharfen Messer lässt sich der Bauchspeck in kräftigere Scheiben, Streifen oder Würfel schneiden; für besonders feine Scheiben eignet sich eine Aufschnittmaschine. Er schmeckt zur Marende und Brotzeit und bringt herzhafte Würze in Speckknödel, Pasta, Risotto, Suppen und Pfannengerichte.
Vor dem Genuss bitte die Schwarte entfernen; die äußere Kruste kann nach persönlicher Vorliebe ebenfalls dünn abgeschnitten werden.
Traditioneller Bauchspeck aus Südtirol zum Selberschneiden und Genießen – ursprünglich, vielseitig und von Stück zu Stück ein Unikat.

Hersteller: Metzgerei Trockner, Kollmann (Barbian) | Eisacktal, Südtirol
Zutaten: Schweinebauch, Salz, Gewürze, Dextrose, Maltodextrin, Konservierungsstoff: Natriumnitrit, Kaliumnitrat; Antioxidationsmittel: Natriumascorbat
Lagerung: Kühl lagern von +4° bis +10°
Details: Rohstoff Fleisch aus Österreich, Italien oder Deutschland | Verpackungsmenge 1 Stück, offen
Gut zu wissen
Wichtige Hinweise zum Produkt
Dieser Bauchspeck im Ganzen ist ein naturgereiftes Lebensmittel und jedes Stück ein Unikat. Farbe, Form, Gewicht, Größe, Stärke, Reifegrad sowie insbesondere die Fett- und Fleischverteilung können naturbedingt unterschiedlich ausfallen.
Der Bauchspeck wird in einem offenen Hygienebeutel versendet und ist nicht vakuumiert bzw. luftdicht verschlossen. Bitte nehmen Sie ihn direkt nach Erhalt aus dem Beutel, prüfen Sie seinen Zustand und lagern Sie ihn sachgemäß. Auch während der Lagerung sollte der Speck regelmäßig kontrolliert werden. Die regelmäßige Kontrolle und sachgemäße Lagerung nach Erhalt liegen in der Verantwortung des Kunden.
Den Bauchspeck bitte kühl bei +4 °C bis +10 °C sowie sauber und trocken lagern, vorzugsweise im Kühlschrank. Eine Kellerlagerung bietet keine Garantie für optimale Bedingungen, da Temperatur und Luftfeuchtigkeit schwanken können. Angeschnittenen Bauchspeck bitte in ein sauberes, trockenes Baumwoll- oder Leinentuch wickeln und weiterhin im Kühlschrank aufbewahren. Das angegebene Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) gilt ausschließlich bei sachgemäßer Lagerung.
Bauchspeck reift und trocknet während der Lagerung natürlich nach – an der Luft schneller, im Kühlschrank langsamer. Dadurch kann er mit der Zeit fester bzw. härter werden und etwas an Gewicht verlieren, ohne deshalb automatisch schlechter zu sein. Je nach Stück und Reifegrad kann die Konsistenz von weicher bis deutlich fester ausfallen. Diese natürlichen Unterschiede und Veränderungen stellen keinen Qualitätsmangel oder Reklamationsgrund dar.
Auch natürliche Farbveränderungen, der typische Reife- und Räuchergeruch sowie oberflächliche Reifespuren oder Veränderungen an der äußeren Kruste können bei naturgereiftem Speck auftreten und sind nicht automatisch ein Qualitätsmangel. Ein leichter Salzbelag bzw. Salzkristalle kann ebenfalls durch die natürliche Reifung entstehen und mit einer sauberen, trockenen Bürste entfernt oder bei Bedarf sparsam abgeschnitten werden.
Typisch für Bauchspeck ist das Zusammenspiel von Fett und Fleisch. Wie stark die einzelnen Schichten ausgeprägt sind, ist naturbedingt von Stück zu Stück verschieden. Die tatsächliche Fett- und Fleischverteilung im Inneren lässt sich von außen nicht vollständig beurteilen und zeigt sich teilweise erst beim Anschneiden. Auch zwei Stücke mit ähnlichem Gewicht können daher unterschiedlich dick, geformt sowie unterschiedlich stark mit Fett und Fleisch durchzogen sein.
Wünsche wie besonders mager, fett, dick, dünn, weich, fest oder hart können deshalb nicht garantiert werden und stellen keinen Reklamationsgrund dar. Die Auswahl erfolgt nach der bestellten Gewichtskategorie und der Ware, wie wir sie vom Produzenten erhalten.
Eine Teilung oder Vakuumverpackung dieser Speckvariante ist nicht möglich. Je nach Stück kann der Bauchspeck mit oder ohne Band geliefert werden.
Für Schäden oder Veränderungen durch fehlende Kontrolle oder unsachgemäße Lagerung können wir keine Haftung übernehmen.
Vor dem Aufschneiden zunächst die Schwarte im gewünschten Anschnittbereich entfernen. Je nach persönlicher Vorliebe und Festigkeit kann auch die äußere Kruste dünn weggeschnitten werden. Anschließend den Speck möglichst dünn und quer zur Fleischfaser aufschneiden. Die Schwarte ist nicht zum Verzehr bestimmt.